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Flora und Fauna

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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Baummarder



Der Baummarder (M. martes)(M steht für Mustelidae = Marder)

Gesehen im Wald Richtung Wollenhagen.






Der Baummarder ist ein Haar Raubwild und ist in ganz Europa zuhause,er wird 30 bis 50 cm lang und 1 bis 1,9 kg schwer. Die Paarungszeit liegt in der Zeit von Juli bis August worauf zwischen März und Ende April 1- 6 Junge geboren werden, die das Muttertier im Herbst verlassen.
Sie jagen hauptsächlich in der Nacht und legen dabei
5 -7 km zurück (auch schon mal bis zu 15 km). Baummarder sind Einzelgänger und haben ein Revier von 1 bis 30 km², je nach Beschaffenheit und Nahrungsangebot.


Die Männchen haben ein weitaus größeres Revier, das das Revier mehrerer Weibchen einschließt. Ihr Lebensraum sind Waldgebiete, wo sie am Tage in Baumhöhlen, Greifvogelhorsten und Eichhörnchenbauten schlafen.
Nahrung:
Zu seiner Nahrung zählen Mäuse, Eichhörnchen, Vögel, Käffer und auch Regenwürmer. Auch Pflanzliche Nahrung gehört zum Speiseplan wie Hagebutte, Wald- u. Vogelbeeren, alles was schmackhaft erscheint.

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Blindschleiche (Anguis fragilis)





Blindschleiche (Anguis fragilis)






Die Blindschleiche ist ein Reptil,


eine sogenannte Schleiche und sollte nicht mit einer Schlange verwechselt werden.










Im Laufe der Entwicklung haben die Schleichen ihre Beine stark, bis ganz zurück entwickelt. Der Unterschied zu den Schlangen, liegt in der Fortbewegung, eine Schlage hat große Bauchschuppen mit denen sie sich zusammen mit ihrer Muskulatur nach vorne bewegt. Die Schleiche muss sich dagegen von Boden, Gräsern usw. abstoßen um sich Vorwärts zubewegen, da ihr diese Bauchschuppen fehlen.






Blindschleichen leben in Heiden, Hecken, Wiesen und Wäldern, an mäßig feuchten Orten. Sie werden bis 50 cm lang, mit einem Schlangen ähnlichen Körper und einem Echsen artigen Kopf.





Der zweite Unterschied zur Schlange sind die Augen, wo die Schlange nur ein festsitzendes, durchsichtiges Augenlied hat, kann die Blindschleiche ihre Augen mit ihren Augenliedern normal schließen. Sie ist Bein los, mit einer glatten Schuppenartigen Haut, die mehre Farbtöne haben kann, von Kupfer, sandfarben bis schwarzbraun und mit dunklen leicht angedeuteten Längsstreifen. Die Männchen werden im Alter einfarbig.





Nach der Paarung im April/Mai, werden nach 12 wöchiger Tragezeit 8 – 25 Jungtiere lebendig geboren, da die jungen Blindschleichen im Muttertier aus den Eiern schlüpfen.





Die Dämmerungs – und Tagaktiven Blindschleichen sind Einzelgänger, die nur zur Paarung und zum Überwintern sich zusammen tun. (zum Überwintern ziehen sich die Blindschleichen in Erdhöhlen oder Baumstümpfe, mit anderen Artgenossen zurück) Die Blindschleiche kann wie die Eidechse, bei Gefahr ihren Schwanz abschmeißen, der sich dann mit heftigen Zuckungen bewegt und so von dem Reptil selbst ablenkt.












Alle Bilder die wir hier zeigen, wurden in Lindstedterhorst und Umgebung aufgenohmen. Der Ort wo die Aufnahmen gemacht wurden, wird unten auf der Googel - Map angezeigt.










In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Deutsche Wespe



Deutsche Wespe



(Paravespula germanica)
Die Deutsche Wespe erreicht eine Länge zwischen 15 und 27 mm.




Die Deutsche Wespe erreicht eine Länge zwischen 15 und 27 mm. Die Zeichnung von Hinterleib und Brust ist bei den Weiblichen Wespen gelb mit schwarz, die Arbeiterinnen haben völlig gelbe Schläfen und die Männlichen Wespen haben gelbe Flecken auf der Stirn. Die Augen liegen so tief das der untere Rand fast die Mundwerkzeuge berührt.
Die Zeit der Wespen liegt zwischen April und Oktober, danach über wintern nur die befruchteten Weibchen und gründen im Frühjahr ein neues Volk. Vorkommen in Wäldern und im offenen Kulturland, wo sie ihre Nester unterirdisch in Felder und Wiesen bauen.
Ein Volk kann bis zum Herbst eine Stärke von fast 10.000 Tieren erlangen. Die Ernährung denken Früchte und Blütennektar ab, wo bei die Larven mit erbeuteten Insekten gefüttert werden.

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Feldmaikäfer (Melolontha melolontha)





Feldmaikäfer (Melolontha melolontha)







Der Maikäfer ist eine Insektenart,


die in der heutigen Zeit immer seltener zu sehen ist











Der Maikäfer ist eine Insektenart, die in der heutigen Zeit immer seltener zu sehen ist. Und das vor allem durch die starke Bekämpfung mit Pestiziden in 50 – 70 Jahre.








Denn sie haben große Schäden an Fruchthölzern, Obst- und Laubbäumen verursacht, an den sie die jungen Triebe und Blätter verspeisten. Im Stadium der Larve zerstören sie dagegen die Wurzel und schädigen Bäume und Pflanzen auf lange Sicht.


Die Merkmale des Maikäfers sind schokobraune Flügeldeckel, die mit feinen, dünnen Längslinien überzogen sind. Sein Kopf mit den Bauchstücken ist glänzend schwarz, die Seiten (Flanken) des Hinterleibs sind mit weißen Dreiecken verziert. Mit einer Körpergröße von 18 – 30 mm, ist der Maikäfer ein schöner Brummer.


Männliche und Weibliche Maikäfer, kann man gut an einem Merkmal unterscheiden. An ihren Fühlern. Die des Männchens haben am Ende 7 Lamellen und die des Weibchen 6, die wie ein kleiner Fächer aussehen. Beim Männchen befinden sich mehr als 10.000 Geruchssensoren auf seinen lamellenartigen Fühlern, mit dem er die Weibchen zur Paarungszeit aufspürt.


Haben sich zwei Maikäfer gefunden und die Paarung vollzogen, legt das Weibchen in einer Erdhölle, 15 – 30 Eier ab.

Für diese Arbeit sind die Vorderbeine des Weibchens mit kleinen Grabschaufeln versehen.


Nach 4 – 6 Wochen schlüpfen die Larven aus den Eiern und ernähren sich als erstes vom Kot, den das Weibchen zu den Eiern gelegt hat.


Mit dem Kot werden wichtige Bakterien aufgenommen, die den Larven bei der Wurzelverdauung helfen. So verbringt die Larve 3 - 4 Jahre tief im Boden.


Wenn das letzte Jahr anbricht, gräbt die Larve im Boden eine Höhle, wo sie sich verpuppt um dann im Herbst als Maikäfer auszuschlüpfen. Der Maikäfer bleibt aber bis zum nächsten Frühjahr in seiner Erdhöhle und verlässt diese Ende April, Anfang Mai.


Willkommen ist der Maikäfer auch ganzbesonderen Feinschmeckern, wie den Vögeln, Fledermäusen, Wildschweinen und Mardern, denn durch seinen hohen Eiweißgehalt, auch als Larve wird er immer dankbar angenommen.







Alle Bilder die wir hier zeigen, wurden in Lindstedterhorst und Umgebung aufgenohmen. Der Ort wo die Aufnahmen gemacht wurden, wird unten auf der Googel - Map angezeigt.



















In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Gemeiner Bläuling (Polyommatus icarus)



Gemeiner Bläuling (Polyommatus icarus)



Diese Bilder zeigen den Tagfalter „Gemeiner Bläuling“.


Bei dieser Falterart ist das Männchen sehr gut vom Weibchen zu unterscheiden, da beide sich stark farblich von einander absetzen.

Das Weibchen ist auf der Unter- und Oberseite der Flügel in der Grundfarbe, braun gefärbt und leicht blau bestäubt. Die Flügel sind weiß eingefasst und die Zeichnung der Flügelunterseitseite schimmert mit den gelb - orangenen Augen durch. Die Augen, mit gelb - orangener und schwarzer Punktierung, die weiß eingefasst sind, verlaufen an der äußeren Kante der Flügelunterseite entlang.

Mit seiner blauen ins violett gehenden Grundfärbung der Flügel, die mit kleinen weißen, verwischten Linien durchzogen sind, unterscheidet sich das Männchen in seiner Färbung gut vom Weibchen.

Alle Bilder die wir hier zeigen, wurden in Lindstedterhorst und Umgebung aufgenohmen. Der Ort wo die Aufnahmen gemacht wurden, wird unten auf der Googel - Map angezeigt.

Die Zeichnung der Flügel, stimmt ansonsten mit der des Weibchens überein. Die Flügelspannweite des Falters liegt zwischen 25 – 35 mm.

In der Zeit von Mai bis September ist der Gemeine Bläuling auf weiten Wiesen und Felder mit viel Vegetation zu finden. Hier ernährt er sich von Schmetterlingsblütlern, wie Goldnessel, Weißklee, Wiesenklee und Ackerrittersporn. An den Schmetterlingsblütlern werden auch die Eier abgelegt

Die Raupe des Gemeinen Bläulings, erkennt man an der grünen Grundfärbung mit einem dunkelgrünen Rücken und seitlich weißer längs Linie. Mit dieser Farbgebung ist sie nicht gerade leicht zu finden. Auch ihre Größe von etwa 16 - 25 mm erleichtert die Suche nicht wirklich.

Nach dem Schlupf der Raupe, 10 Tage nach Eiablage, spielt sich hier auch die Raupenentwicklung ab, bis hin zur Verpuppung. Von Mai bis September kommt der Gemeine Bläuling in 2 – 3 Generationen vor, wobei die letzte Generation als Raupe überwintert.



In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Loewenzahn (Taraxacum officinale)





Gemeiner Löwenzahn (Taraxacum officinale)







Der Löwenzahn blüht in der Zeit von April bis Oktober und wächst zwischen 10 – 50 cm in die Höhe.











Der Löwenzahn blüht in der Zeit von April bis Oktober und wächst zwischen 10 – 50 cm in die Höhe.








Die Blüte steht auf einen röhrigen, blattlosen Stängel und bestehen aus gelben 3 - 5 cm langen Zungenblüten. Der Stängel ist mit Milchsaft gefühlt und die Wurzel reicht bis 2 m in die Tiefe.








Auf dem Bild links, öffnet sich die Blüte des Löwenzahns langsam. Im rechten Bild, zeigt der Gemeiner Löwenzahn seine ganze Blütenpracht, in der typischen Farbe Gelb.








Den Fruchtstand bildet der Löwenzahn, der auch unter den Namen Pusteblume bekannt ist, zur Windverbreitung der Samen aus.








Der Löwenzahn ist auf Wiesen, Weiden, Äckern und Dünen zuhause. Auch Naturheilkundlich kann der Löwenzahn verwendet werden, bei Nieren- und Leberleiden.







Alle Bilder die wir hier zeigen, wurden in Lindstedterhorst und Umgebung aufgenohmen. Der Ort wo die Aufnahmen gemacht wurden, wird unten auf der Googel - Map angezeigt.







Das Bild r. unten zeigt die Pusteblume mit voll entfalteter Haarkrone, die man Pappus nennt. Sie dient der Verbreitung der Samen, wobei der Wind die Samen wie kleine Fallschirme davon trägt. Im r. oberen Bild hat die Pusteblume im zusammen Spiel mit dem Wind ihre Ziel erreicht und braucht nur noch einen Windstoß um die Letzten Samen zu verbreiten.








Im l. oberen Bild ist die Gelbe Blüte verschwunden und der Löwenzahn wird zu der allseits bekannten Pusteblume, die l. unten ihre Haarkrone langsam beginnt zu entfalten.



















In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Nutrian (auch Bieberratte)




Die Bieberratte (Nutrian)



Gesehen am Stadtgraben von Gardelegen, gibts auch bei uns im Kellerbusch.













Definition: Die Biberratte erreicht eine Körperlänge von bis zu 65 cm und wiegt erwachsen zwischen acht und zehn Kilogramm. Ihr runder, schuppenbedeckter, kaum behaarter Schwanz hat zudem eine Länge von etwa 30 bis 45 Zentimetern. Die Tiere erreichen damit fast dieselbe Körpergröße wie ein Biber. Männliche Biberratten werden generell etwas größer als die Weibchen. An den Hinterfüßen haben Biberratten jeweils zwischen den ersten vier Zehen Schwimmhäute. Auffällig sind bei erwachsenen Tieren auch die orangefarbenen Nagezähne. Die ursprüngliche Heimat der an Flüssen, Seen, Teichen und in Sümpfen lebenden Biberratte ist das subtropische und gemäßigte Südamerika.Die Biberratte gilt heute als in weiten Teilen Nordamerikas und Eurasiens eingebürgert.



In Deutschland ist die Biberratte an etlichen Gewässern in allen Bundesländern zu finden. Größere und weitgehend beständige Populationen gibt es unter anderem an den Flüssen Niers, Schwalm und Cloer am Niederrhein und an der Spree im Osten Deutschlands, insbesondere im Spreewald. Meistens sind die Tiere, insbesondere in Parkanlagen oder auf Golfplätzen, an den Besuch von Spaziergängern gewöhnt und lassen sich ohne viel Scheu mit Gemüse füttern.(Tip, kein Brot zum füttern.)Eine wirklich starke Verbreitung findet in Deutschland allerdings nicht statt, weil Mitteleuropa den verwilderten Farmtieren kein günstiges Klima bietet. Manche Populationen brechen daher nach wenigen Jahren wieder zusammen.Biberratten sind sowohl tag- als auch nachtaktiv, insbesondere dämmerungsaktiv.






 




Sie sind fast reine Vegetarier und ernähren sich vorwiegend von Blättern, Stängeln, Wurzeln von Wasserpflanzen und Hackfrüchten. Seltener werden auch Schnecken, Würmer und Süßwassermuscheln gefressen



Die Tiere leben entweder paarweise oder in Gemeinschaften von etwa 12 bis 15 Tieren.



Nach einer Tragzeit von 19 Wochen bringt das Weibchen 6 bis 8 recht weit entwickelte, sehende und voll behaarte Junge zur Welt, die nach 5 Monaten Geschlechtsreif sind. Zwei bis drei Würfe pro Jahr sind möglich.



Die Menschen nutzen diese Tiere als Pelslieferant.





Diese kleinen Tiere können auch Schäden anrichten, wie unter Grabungen am Uferbereich an Gewässern oder in der Landwirtschaft an Feldfrüchten.










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Waldmaus(Apodemus sylvaticus)



Die Waldmaus ist mit einer Größe von 8 – 11 cm (länge von Kopf bis Rumpf) und 15 – 30 g Körpergewicht, kein Riese.



Die Waldmaus ist mit einer Größe von 8 – 11 cm (länge von Kopf bis Rumpf) und 15 – 30 g Körpergewicht, kein Riese. Man kann sie mit der Hausmaus vergleichen. Die Fellfärbung ist vom Kopf über den Rücken in einem gelben bis graubraunen Ton gehalten, die Bauchseite ist weißlich. Ohren und Augen sind im Verhältnis zur Körpergröße recht überdimensional, der Schwanz ist solang wie die Waldmaus selber. Ihre Hinterbeine sind im Verhältnis zu den Vorderpfoten, doppelt so groß.

Sie sind Dämmerungs- und Nachaktiv, schnelle Läufer und hervorragende Kletterer. Auf ihrem Speiseplan stehen Früchte, Beeren, Samen, Getreide und Insekten, auch Speck und Fleisch verschmäht die Waldmaus nicht.

Waldmäuse leben in Hecken, Felder, Gärten und wie der Name es schon sagt im Wald (sie kommen in allen Waldtypen vor). Sie bauen ihre Gänge tief in den Boden zwischen Steinhaufe, Baumwurzeln und Felsspalten, diese versehen sie mit schrägen und senkrechten Gängen, wo sie auch ihre Vorräte lagern.

In einem Jahr kann die Waldmaus bis zu 4 Würfe haben und das mit je 5 – 8 Jungen. Die Jungen sind nach 21 Tagen selbstständig und verlassen den Bau.

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