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Kategorie: Flora und Fauna

Nutrian (auch Bieberratte)

Definition:



Die Bieberratte (Nutrian)



Gesehen am Stadtgraben von Gardelegen, gibts auch bei uns im Kellerbusch.













Definition: Die Biberratte erreicht eine Körperlänge von bis zu 65 cm und wiegt erwachsen zwischen acht und zehn Kilogramm. Ihr runder, schuppenbedeckter, kaum behaarter Schwanz hat zudem eine Länge von etwa 30 bis 45 Zentimetern. Die Tiere erreichen damit fast dieselbe Körpergröße wie ein Biber. Männliche Biberratten werden generell etwas größer als die Weibchen. An den Hinterfüßen haben Biberratten jeweils zwischen den ersten vier Zehen Schwimmhäute. Auffällig sind bei erwachsenen Tieren auch die orangefarbenen Nagezähne. Die ursprüngliche Heimat der an Flüssen, Seen, Teichen und in Sümpfen lebenden Biberratte ist das subtropische und gemäßigte Südamerika.Die Biberratte gilt heute als in weiten Teilen Nordamerikas und Eurasiens eingebürgert.



In Deutschland ist die Biberratte an etlichen Gewässern in allen Bundesländern zu finden. Größere und weitgehend beständige Populationen gibt es unter anderem an den Flüssen Niers, Schwalm und Cloer am Niederrhein und an der Spree im Osten Deutschlands, insbesondere im Spreewald. Meistens sind die Tiere, insbesondere in Parkanlagen oder auf Golfplätzen, an den Besuch von Spaziergängern gewöhnt und lassen sich ohne viel Scheu mit Gemüse füttern.(Tip, kein Brot zum füttern.)Eine wirklich starke Verbreitung findet in Deutschland allerdings nicht statt, weil Mitteleuropa den verwilderten Farmtieren kein günstiges Klima bietet. Manche Populationen brechen daher nach wenigen Jahren wieder zusammen.Biberratten sind sowohl tag- als auch nachtaktiv, insbesondere dämmerungsaktiv.






 




Sie sind fast reine Vegetarier und ernähren sich vorwiegend von Blättern, Stängeln, Wurzeln von Wasserpflanzen und Hackfrüchten. Seltener werden auch Schnecken, Würmer und Süßwassermuscheln gefressen



Die Tiere leben entweder paarweise oder in Gemeinschaften von etwa 12 bis 15 Tieren.



Nach einer Tragzeit von 19 Wochen bringt das Weibchen 6 bis 8 recht weit entwickelte, sehende und voll behaarte Junge zur Welt, die nach 5 Monaten Geschlechtsreif sind. Zwei bis drei Würfe pro Jahr sind möglich.



Die Menschen nutzen diese Tiere als Pelslieferant.





Diese kleinen Tiere können auch Schäden anrichten, wie unter Grabungen am Uferbereich an Gewässern oder in der Landwirtschaft an Feldfrüchten.










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